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Kleine Asphaltschritte Transformance von Vera Botterbusch mit Texten von Klaus Konjetzky
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München, schwere reiter tanz - theater - musik
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Uraufführung 11. Oktober 2008 Wiederaufnahme 4. und 5. Juli 2009
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mit Sahra Huby ( Tanz) Laura Konjetzky, Christoph Reiserer (Musik) Vera Botterbusch ( Stimme)
Foto: Anna Konjetzky
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Musik, Tanz und Sprache begegnen sich in einem imaginären Raum, wo die Wirklichkeit ihre unwirkliche Seite zeigt. Ein Ich erfindet und erfährt sich in Vorstellungen und Wahrnehmungen und erkundet das alltägliche Niemandsland seiner Ängste, Träume und Visionen. Körper und Stimme, Blas- und Tasteninstrument kommunizieren: "Etwas bewegt sich. Das kommt von innen. Töne und Farben." Töne verdichten sich zu Bildern, zu Worten. Die lösen sich auf in Bewegung. Bewegung ertastet Möglichkeiten. Die stranden im Leben. Die Transformance verwandelt poetische Prosatexte durch das Zusammenspiel unterschiedlichster Ausdrucksformen in einen neuen Zustand, in dem sich überraschende Stimmungen, Gefühle und Erkenntnisse zeigen.
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Anna Karenina, Vom Leben, Lieben und Vergehen Ein Stück für 3 Schauspieler nach dem Roman von Leo Tolstoi
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Passau, Europäische Wochen
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Uraufführung 28. Juni 2008
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mit Juliane Köhler, Wolfgang Hinze, Siemen Rühaak und Laura Konjetzky (Klavier)
© Vera Botterbusch
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Eigentlich eine gewöhnliche Dreiecksgeschichte: eine Frau (Anna Karenina) hat einen Liebhaber (Wronskij) und betrügt ihren Ehemann (Karenin). Da ist die äußere Katastrophe des Ehebruchs und da sind die inneren Katastrophen mit Sehnsüchten und Verletzungen, Ängsten und Einsamkeit. Es geht um die großen Gefühle wie Liebe, Haß und Leidenschaft, um Abhängigkeit und Aussichtslosigkeit, um Verantwortung und Beschädigung, um Gleichgültigkeit und Empfindlichkeit. Es geht um die wortreiche Sprachlosigkeit der Eitelkeit, um den Konflikt zwischen drängenden Emotionen und gesellschaftlichen Zwängen. Anna Kareninas Leben ist eine tägliche Litanei, die immer weiter an den seelischen Abgrund führt. In der eigenen Lieblosigkeit findet das tägliche Sterben statt, im brüskierenden Unverständnis, im blinden Blick auf den anderen. Dieses Seelendrama gestaltet sich auf der Bühne als Monolog, Dialog und „Drei-Klang“: als die Tragödie eines verstörten, sich zerstörenden Lebens.
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Lieben oder Sterben Präludien und Nachtstücke einer Beziehung
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München, Seidlvilla Pasinger Fabrik Passau, Scharfrichterhaus
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Jan. 2009 Oktober 2009 und Januar 2010 Februar 2010
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Collage von Vera Botterbusch mit Briefen von George Sand und Musik von Frédéric Chopin
mit Vera Botterbusch (Moderation und Lesung) und Laura Konjetzky (Klavier)
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Sie sammelte berühmte Liebhaber und engagierte sich für die Interessen von Frauen: die Schriftstellerin George Sand (1804-1876). Frédéric Chopin (1810-1849) begeisterte in den Pariser Salons mit einer Klaviermusik, in der Empfindung, Eleganz und Esprit verschmelzen. 1837 lernen sich Sand und Chopin kennen, 1838 übersiedeln sie gemeinsam nach Mallorca, 1847 trennen sie sich wieder. Literarisch und musikalisch gipfelt ihre Begegnung in den „Préludes“, den „Nocturnes“ und „Valses“ sowie in den Briefen und Reiseerzählungen der Schriftstellerin. In Erinnerung bleiben zwei Lebenswege, die zunächst nebeneinander verlaufen, dann zusammenfließen und schließlich auf schmerzhafte Weise wieder auseinandergehen.
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Adalbert Stifter, Der Hochwald Ein WORT-KLANG-PROJEKT
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Passau, Europäische Wochen
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mit Laura Konjetzky, Lauren Newton, Sebi Tramontana und Udo Wachtveitl
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Die Geschichte spielt im 30jährigen Krieg. Die beiden jungen Mädchen Clarissa und Johanna leben, mutterlos, mit ihrem alten Vater und kleinen Bruder auf der Burg Wittinghausen. Der Vater beschließt aus Angst vor den Schweden die beiden Töchter in einem kleinen Holzhäuschen am Plöckensteiner See in Sicherheit zu bringen. Dort findet sie aber Ronald, ein junger Schwede, den mit Clarissa ein altes Liebesband verbindet. Bei dem Versuch, Wittinghausen vor dem Angriff der Schweden zu retten, kommen sowohl Ronald wie auch Vater und Bruder um. Die Burg brennt ab. Diese dramatische, tragische Geschichte hat Adalbert Stifter in das poetische Gewand unvergleichlicher Naturbeschreibungen gehüllt. Sie schreibt sich fort und bricht sich in der Musik dieses WORT-KLANG-PROJEKTS als Panorama einer eindringlichen Seelenlandschaft.
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