VortrÀge

 "Meine Heimat ist die Imagination"
FreigÀnge ins Ungewisse als Versuch einer Selbstvergewisserung
24.11.2008 im Zonta-Club MĂŒnchen City/ Bayerischer Hof
 
Ist Ă€ußere Heimatlosigkeit eine biographische Gegebenheit? Das Resultat von hĂ€ufigen realen Ortswechseln? Hat Ă€ußere Heimatlosigkeit etwas mit gesellschaftlichen Erwartungen zu tun, denen man nur bedingt entsprechen kann und will?
Wie und wo entsteht Heimat? Am Geburtsort? In der Familie? In der Welt? In InnenrĂ€umen, die jeder fĂŒr sich allein bewohnt?
Wie und wodurch entwickelt sich das GefĂŒhl von Heimat oder Heimatlosigkeit? Entwickelt sich in der Ă€ußeren Heimatlosigkeit so etwas wie ein anderes HeimatgefĂŒhl? Kann die Imagination ĂŒberhaupt eine Heimat sein, und wodurch konnte bei mir dieses GefĂŒhl entstehen?
Diese Fragen begleiten mich mein Leben lang und haben meinen Werdegang, meine Arbeit als Autorin, Regisseurin und Filmemacherin geprĂ€gt. Und: diese Fragen haben nicht zuletzt mit meiner Wahrnehmung von Welt und Gesellschaft und meiner Rolle als Frau zu tun. Davon möchte ich erzĂ€hlen. Über den Versuch einer Selbstvergewisserung, wo die FreigĂ€nge ins Ungewisse, Aufbruch und Ausbruch, Angst und ErfĂŒllung, RealitĂ€t und Traum, Tradition und Entwicklung, Hoffnung und EnttĂ€uschung, Erlebnis und Analyse, Vergangenheit und Zukunft waren und sind.

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